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- Interview mit Walter Schär
Bezahlbare Wohnungen – ein Thema der Architektur und der Gesellschaft
Die Mieter merken, dass sie keine Heizkosten bezahlen müssen. Im letzten Sommer hat sich das System Kegel schon sehr bewährt,...
Die Mieter merken, dass sie keine Heizkosten bezahlen müssen. Im letzten Sommer hat sich das System Kegel schon sehr bewährt,...
Gut sechzig Prozent der Menschen in der mongolischen Hauptstadt Ulaanbatar leben in Jurten am Rand der Stadt. Um die Wohnsituation in diesen informellen Quartieren zu verbessern, hat ein Architektenteam aus Hongkong ein Erweiterungsmodul für die Jurten entwickelt.
modular aus Betonelementen zusammegefügt. Unidad de Servicio Basicos (USB) heisst der Ansatz des chilenischen Architekturbüros Elemental dafür.
Seit 2014 erforscht die gemeinnützige Organisation Rural Urban Framework (RUF) der University of Hongkong die Probleme der Ger-Distrikte. Zur Verbesserung der Wohnverhältnisse entwickelte Architekt Joshua Bolchover 2017 den Ger Plug-in – ein Erweiterungsmodul für die traditionelle Jurte.
Ausgeklügelte Zuschnitte von vorfabrizierten Holzkonstruktionselementen sowie ein Bauherr und ein Architekt, die sich im Austausch gegenseitig inspirieren: Aus dieser Kombination resultierte ein Gebäude, das in seiner Schlichtheit einer sehr zeitgenössischen und nachhaltigen Ästhetik nachkommt.
Vorfabrikation hat gegenüber der Massivbauweise verschiedene Vorteile. Kann sie aber auch einen gerechteren Zugang zu Wohnungsbauten bieten?
Vor zwei Jahren wurde das Schulhaus Pieterlen mit einem Modulbau ergänzt. Bereits im Sommer 2021 genügte der Platz nicht mehr – ein drittes Geschoss sorgt nun für mehr Platz.
Der in die Jahre gekommene Unterkunftstrakt des Sportzentrums Kerenzerberg wurde durch einen grösseren, achtgeschossigen Neubau ersetzt. Hinter dessen Sichtbetonfassade steckt ein Innenleben aus 77 vorfabrizierten Holzmodulzimmern.
Ein neuer, eleganter Pavillon im Sportzentrum der Universität Dorigny bringt sportliche Aktivitäten und akademische Forschung zusammen.
Im Gegensatz zu anderen Modulbauten zeigen die Neubauten am Hirtenweg ihre Konstruktionsweise gegen aussen. Ein auffälliges gestalterisches Element sind die am oberen Ende gebogenen Fassadenstützen aus Brettschichtholz.
In der Schweiz gehören Stadtbrachen – insbesondere Bahnbrachen – zu den wenigen urbanen Gebieten, die zentral gelegen sind und noch gute Möglichkeiten für städtebauliche Experimente bieten. Wohnbaugenossenschaften nehmen die Herausforderung an. Bahnbrachen, deren künftige Nutzung noch unklar ist, bieten sich als attraktive Verbindungen zwischen SBB-Immobilien und nahen Wohnquartieren an.