- Köpfe
- Gespräch mit Sandra Mischke und Peter Störchli
«Module kombinieren wie ein Puzzle»
Wie lässt sich Schulraum vorausschauend und flexibel planen? Im Gespräch mit den Verantwortlichen der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.
Wie lässt sich Schulraum vorausschauend und flexibel planen? Im Gespräch mit den Verantwortlichen der Bildungsdirektion des Kantons Zürich.
Seit Einführung der Schulpflicht vor rund 150 Jahren ist der Schulhausbau eine der wichtigsten architektonischen Disziplinen. Die Entwicklung hierzulande lässt sich in sechs Epochen gliedern und reicht von der Schulkaserne über die Freiluftschule bis zur individuellen Lösung von heute.
Mit dem Variel-System entstanden in den 1960er-Jahren die ersten Schulbauten, deren Module vorgefertigt und als Ganzes an ihren Standort transportiert werden konnten. Das von Fritz Stucky (1929–2014) entwickelte System kam in vielen Regionen der Schweiz zum Einsatz. Im Bild die Montage eines Raumelements des Collège d’Hauterive in Hauterive am Neuenburgersee, 1968.
Wie mit Modulbauweise effizient und rasch neuer Wohnraum geschaffen werden kann, zeigen beispielhafte Projekte im überarbeiteten Modulbau-Handbuch.
Uli Amos, Architektin und Geschäftsführerin der Wohnbaugenossenschaft Equilibre in Genf, erläutert die kombinierten Vorteile von Modularität, Dauerhaf-tigkeit und Solidarität.
Für die Siedlung Grüzefeld in Winterthur wurden 13'000 Betonelemente aus Veltheim geliefert. Ein Blick auf industrielles Bauen in den 1960er-Jahren.
Grosssiedlung Greifensee: In den 1960er-Jahren entstand durch Elementbau und Vorfertigung eine schnelle Lösung gegen die Wohnungsnot im Kanton Zürich.
Welche Herausforderungen bringt ein Hochhaus in Holzhbybridbauweise mit sich? Holzbauingenieur Ivan Brühwiler von 3B Kolb liefert die Antworten.
Wie ist mit dem Bestand der Nachkriegsmoderne, insbesondere Grosswohnsiedlungen, umzugehen? Zwei Publikationen bieten Lösungsansätze.
Mit ihren hohen CO₂-Emissionen stehen Baumaterialien wie Beton und Stahl zunehmend in der Kritik. Eine vielversprechende Alternative sind Pflanzenbaustoffe, wie auch eine kürzlich erschienene Publikation zeigt.
Zu den besonders faszinierenden Exponaten der Ausstellung «Unplugged – Kraft der Holzverbindungen» gehören die japanischen, die uns Dorian Bracht in seinem Buch vorstellt.
Mit Modulen gegen die Raumnot
Stadt Zürich