Modulart ist ein Labor für modulares Bauen. Offen auch für Sie.
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Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Auch wenn die Landesgrenzen Mitte Juni wieder aufgegangen sind, werden im Sommer und Herbst 2020 viele von uns die Ferien in der Schweiz verbringen. Die Modulart-Redaktion hat dafür vorgesorgt und fünf Modulartouren zu Fuss, mit dem Velo oder per Bahn und Bus zusammengestellt. Neben bereits vorgestellten Bauten oder Architekturikonen fehlt es nicht an neuen Highlights am Wegrand der Routen. Einige Gebäude sind besonders geschichtsträchtig, andere weisen in die Zukunft des Modulbaus, dritte sind aus verschiedenen anderen Gründen sehenswert.

Gleich drei Wanderungen führen im Toggenburg, zuhinterst im Glarnerland oder nördlich von Lugano entlang der Landesgrenze zu spannenden Hütten und atemberaubenden Ausblicken. Neben den längeren Wanderungen lohnt sich auch der Spaziergang zu einem einzelnen Objekt: Doug Aitkens Skulptur «Mirage» in Gstaad.
Mit «Tsüri by bike» nähern wir uns den Bauten in der Limmatstadt mal aus einer anderen Perspektiven: Dank Publibike und sorgfältig gewählter Route durch meist ruhige Quartierstrassen eignet sich diese Tour auch für weniger versierte Radler. Als Schlussbouquet lockt etwa die Gartensiedlung Furttal von 1980, in welcher der Architekt Claude Schelling zwei Konzepte kombinierte: die serielle Modularität der Elementbauweise und die räumliche Komplexität für individualisiertes Wohnen

Am abenteuerlichsten dürfte für viele die Westschweizer Modulartour sein, die uns in zwei Tagen per Bahn, Bus und zu Fuss von Fribourg nach Genf und an vier Schulgebäuden, Minihäusern in einer Parklandschaft und einem temporärer Tanzpavillon vorbeiführt.

Wir sind gespannt, wie Ihnen die ausgewählten Modulartouren gefallen. Postkarten, Schnappschüsse und Bilder mit Erwähnung @modulart.ch auf Instagram oder Kommentare auf unserer Website sind willkommen.

Bon voyage et à bientôt!

Die modulart-Redaktion

Wir stellen Projekte, Forschungsarbeiten und innovative Akteure vor. Im Bewusstsein, dass der Zukunftsgedanke der wachsenden und sich verändernden Gesellschaft grosse Ideen braucht. Wir sind interessiert, eine Debatte zu führen, aus der auch neue Lösungsansätze hervorgehen.

Das Redaktionsteam
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