Modulart ist ein Labor für modulares Bauen. Offen auch für Sie.
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Liebe Leserinnen, Liebe Leser

Wir hoffen, Sie haben diesen Sommer genossen und vielleicht sogar auf einer unserer Modular*Touren die Schweiz und das modulare Bauen erkundet.

Für den Spätsommer haben wir eine weitere Velotour für Sie zusammengestellt, die zu spannenden temporären Labor– und Schulbauten sowie modularen Wohnbauten in der Stadt Bern führt – und, falls Sie mögen, am nächsten Tag durchs Gürbetal bis nach Thun. Den zum Teil verschwundenen Variel-Bauten in Bern widmet sich auch unser kurzer geschichtlicher Rückblick.

Dass wir Schulpavillons aus der damaligen Zeit noch antreffen, zeigt, dass sie mehr sind als Provisorien. Das gilt auch für heutige Modulbauten. Ihre Zeit an einem Standort ist zwar meist begrenzt, ihr Lebenszyklus ist aber länger: Sie können problemlos gezügelt und in unterschiedlichen Konfigurationen wiederverwendet werden. Worauf es dabei ankommt, zeigen wir im aktuellen Newsletter.

Auch das finnische Architekturbüro OOPEAA hat den Lebenszyklus im Blick: Es hat ein Tool entwickelt, mit dem Architekten in einem frühen Stadium wichtige Entscheide zur Lebensdauer eines Gebäudes und seiner Materialien treffen können. Im Interview erklärt OOPEAA-Gründer Anssi Lassila die Idee und die Funktionsweise. Das kreative Büro hat beispielsweise die Wohnsiedlung «Puukuokka» in der finnischen Stadt Jyväskylä entworfen: Es ist nicht nur der erste achtgeschossige Holzbau des Landes; es kam auch Brettsperrholz als neuer Werkstoff für das grossmassstäbliche Bauen zum Einsatz.

Das Modulart-Team wünscht viel Lesespass

Wir stellen Projekte, Forschungsarbeiten und innovative Akteure vor. Im Bewusstsein, dass der Zukunftsgedanke der wachsenden und sich verändernden Gesellschaft grosse Ideen braucht. Wir sind interessiert, eine Debatte zu führen, aus der auch neue Lösungsansätze hervorgehen.

Das Redaktionsteam
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