Die Vielfalt ist das Präludium zur Monotonie; willst du sie vermeiden, dann wiederhole dein Element.

Luigi Snozzi, Architekt

Kurze Verweildauer – langes Leben

Reto Westermann

Modulbauten werden zwar oft als Provisorien genutzt, stehen aber bezüglich Bauqualität vor Ort erstellten Holz- oder Massivbauten in nichts nach. Deshalb können sie mehrfach an neue Standorte gezügelt werden. Eine nachhaltige Lösung, die immer öfter zur Anwendung kommt.

Cleveres Tool: Jokotai von OOPEAA

Tamas Kiss

Das finnische Architekturbüro OOPEAA legt einen aktiven Schwerpunkt auf Forschung und Entwicklung. «Wir wollen Potenziale erkunden und optimale Lösungen finden, die sowohl die sozialen als auch die ökologischen Aspekte der Nachhaltigkeit unterstützen und gleichzeitig in langfristiger Perspektive wirtschaftlich effizient sind», meint Gründer Anssi Lassila. Modulart hat mit ihm gesprochen.

«Puukuokka» – Mehr als ein Wohnblock

Tamas Kiss

Der Wohnkomplex «Puukuokka» besteht aus drei sechs- bis achtstöckigen Gebäuden, in denen insgesamt 184 Haushalte untergebracht sind. Der energieeffiziente, modulare Massivholzbau steht in einem Vorort der finnischen Stadt Jyväskylä.

Bahnstrasse Modulbau Ansicht Süd

Heute hier – morgen vielleicht dort

Reto Westermann

Da die Zukunft des Standorts von zwei Neubauten in Bern unklar ist, entschieden sich die Verantwortlichen für Modulbauten. Die beiden Wohngebäude können jederzeit problemlos abgebaut und anderswo wiederverwendet werden.

Pioniergeist einer Pavillonschule

Lucia Gratz

Der Berner Westen gehört den Grand Ensembles. Ihr Bau setzte in den 1960er Jahre neue städtebauliche Massstäbe. Auf die Wohnkolosse folgten zügig Schulen und Kindergärten und was die Planung zu wenig vorgesehen hatte, glichen hochwertige Provisorien aus – so auch in Bern-Brünnen. Heute formiert sich das Schulensemble neu, doch sein Pioniergeist bleibt.