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Modular in die Zukunft
Ein modulares, flexibles Konzept könnte zum Vorbild für die nächste Generation von Schulbauten in der Ukraine werden.
Ein modulares, flexibles Konzept könnte zum Vorbild für die nächste Generation von Schulbauten in der Ukraine werden.
Klimatische Herausforderungen und schnelle gesellschaftliche Entwicklungen erfordern ein Umdenken beim Bauen und bei der Stadtentwicklung. Vor dem Hintergrund einer Aufwertung des natürlichen Umfelds im gebauten Kontext sind Zirkularität und Solidarität die Schlagworte.
Statt auf riesige blau-gelbe Gebäude am Stadtrand dürfte Ikea in Zukunft verstärkt auf Filialen in Innenstädten setzen. Angebrochen ist die neue Kaufhaus-Ära bereits an der Wiener Mariahilfer Strasse.
Ein neues Buch gibt einen vertieften Einblick in die Geschichte und die Entwicklung der Systembauweise in der Schweiz. Die Publikation versammelt die Forschungsarbeit und die Diskussionen der 2015 gegründeten, interdisziplinären Arbeitsgruppe System & Serie von ICOMOS Schweiz.
Das MINIMHOUSE – das Resultat aus dreissig Jahren Erfahrung im Baubereich – ist ein Baukonzept mit dem komplexe Schnittstellen reduziert und Bauabläufe rationalisiert werden.
Reduziert auf seine ursprüngliche Funktion, Hülle pur, gehört das «Naked House» zu Shigeru Bans Material- und Gebäudestudien– ein architektonisches Experiment auf dem Land, umgeben von Reisfeldern, verfallenen Hütten und vereinzelten Gewächshäusern.
Die Tatami-Matte, die in traditionellen japanischen Räumen als Bodenbelag verwendet wird, diente Julius Taminiau Architects als Inspiration für ein Hausprojekt der besonderen Art. Zu bewundern ist es mitten in einem «schwimmenden Dorf» in Amsterdam.
In der neuen Genossenschaftssiedlung Zollhaus in Zürich gibt es neben klassischen Wohnungen auch vier Hallen. Deren Innenausbau wurde von den Bewohnenden selbst realisiert. Am weitesten geht dabei das Konzept des Vereins «zurwollke». Seine Mitglieder wohnen in modular kombinierbaren, mobilen Türmen.
In der Schweiz gehören Stadtbrachen – insbesondere Bahnbrachen – zu den wenigen urbanen Gebieten, die zentral gelegen sind und noch gute Möglichkeiten für städtebauliche Experimente bieten. Wohnbaugenossenschaften nehmen die Herausforderung an. Bahnbrachen, deren künftige Nutzung noch unklar ist, bieten sich als attraktive Verbindungen zwischen SBB-Immobilien und nahen Wohnquartieren an.
Ein Bauherr, der selbst Ingenieur ist, wünschte sich ein Haus, das einfach gezügelt werden kann und doch nicht wie ein temporärer Bau wirkt. Am Objekt wollte er zudem verschiedene technische Lösungen ausprobieren. Zwei Jahre nach Fertigstellung hat modulart nachgefragt, wie sich der Bau bewährt.
Das Movable House steht nun seit Sommer 2018 in einem Hinterhof in Riehen. Modulart hat bei den Architektinnen nachgefragt, wie sich das Gebäude bewährt und welche Erkenntnisse sie daraus ziehen.