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Bauen für morgen

Sue Lüthi

Schon vor 90 Jahren stellten sich die Architekten der Aufgabe, wie wir in Zukunft bauen und wohnen könnten. Mit dem Aktivhaus gibt Werner Sobek eine mögliche Antwort.

Swisswoodhouse Nebikon Aussen

«Uns gefallen unsere Module!»

Tamas Kiss

Auf der Luthernmatte im luzernischen Nebikon steht seit 2014 das erste swisswoodhouse. Ausgangslage dieses Hauses sind Nutzungsmodule mit einer Nettogrundfläche von 18 m². Wir haben Camilla Brun, eine der Bewohnerinnen, besucht.

Das Kartonhaus aus Holland

Sue Lüthi

Mit einem Bohrer und einer Laubsäge gründeten zwei Holländer vor 30 Jahren die Fiction Factory in Amsterdam. Sie bauten Bühnenbilder. Heute haben sie 45 Handwerker angestellt, die neben Bühnenbilder Möbel, Inneneinrichtungen und Häuser gestalten.

Stabiles Kuppeln mit Noppen

Sue Lüthi

Charakteristisch sind die Verbindungsnoppen, die die Legosteine zusammenhalten. Damit können Spieler Formen jeglicher Art, entgegen Berechnung und Statik zusammensetzen. Dem Spielstein wird in Dänemark ein eigenes Haus gewidmet.

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Kühne Bühne

Werner Huber

Der dreissig Meter hohe Holzturm des Origen Festival Cultural steht an der Wasser- und Kulturscheide zwischen Norden und Süden auf dem Julierpass, 2284 Meter über Meer.

Holz, Hotel, Hochhaus

Roderick Hönig

Der Tourismus in den Schweizer Bergen steht unter Druck. Einige grosse Hotels wählen die Flucht nach vorn und bauen aus, um mehr Gäste und Zielgruppen zu erreichen. So auch das Grand Hotel Terrace Engelberg. Derzeit verfügt es über rund 170 Zimmer verteilt auf einen Alt‐ und einen Erweiterungsbau.

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Ausgezeichnete Flüchtlingsunterkunft

Roderick Hönig

Unter den 16 beim Vorarlberger Holzbaupreis 2017 prämierten Bauten ist auch das Wohnheim für Flüchtlinge in Hannover. Das Projekt ist ein Musterbeispiel für modulares Bauen: Das einzelne, von Kaufmann Bausysteme vorgefertigte, Modul zeichnet sich durch Einfachheit und Systematik aus.

Alpenerlebnis der anderen Art

Sue Lüthi

Als regionales Tourismusprojekt bot das Gasthaus Alpenrose externe Berglodges an. Die geschmackvoll eingerichteten Häuschen standen an atemberaubenden Orten im Gadmental am Sustenpass. Wie entstand das Projekt und warum musste der Versuch nach sieben Jahren abgebrochen werden? Simon Hehl vom Architekturbüro Pawlik+Wiedmer in Bern gibt Antwort.

Zu Gast auf dem Berg

Sue Lüthi

Im Dorf Gadmen erweiterte die Alpenrose ihr Gasthaus mit Berglodges. Die Unterkünfte stehen an verschiedenen Orten auf der Alp. Die Abgeschiedenheit an spektakulären Orten ist für die Gäste reizvoll, für den Hotelier aber aufwendig, obwohl die Häuschen autark konzipiert sind.

Jeder Architekt kann eine Villa bauen, aber eine wirkliche Kunst ist es, ein kleines, günstiges Haus zu erstellen.

Frank Lloyd Wright, Architekt