- Wohnen
- Wohnraum für Studierende
Neue Wohnformen, selbst geschaffen
Studierende haben die Genossenschaft De Torteltuin gegründet und zusammen mit Natrufied Architecture ein modulares Holzgebäude mit 40 Wohnungen errichtet.
Studierende haben die Genossenschaft De Torteltuin gegründet und zusammen mit Natrufied Architecture ein modulares Holzgebäude mit 40 Wohnungen errichtet.
Je nach sozialer Situation, Grösse und Lage der Behausung haben wir in der Pandemie ganz andere Erfahrungen gemacht. Gerade viele Alleinwohnende erlebten, wie elementar der Anschluss an eine Gemeinschaft sein kann.
In der neuen Genossenschaftssiedlung Zollhaus in Zürich gibt es neben klassischen Wohnungen auch vier Hallen. Deren Innenausbau wurde von den Bewohnenden selbst realisiert. Am weitesten geht dabei das Konzept des Vereins «zurwollke». Seine Mitglieder wohnen in modular kombinierbaren, mobilen Türmen.
In der Schweiz gehören Stadtbrachen – insbesondere Bahnbrachen – zu den wenigen urbanen Gebieten, die zentral gelegen sind und noch gute Möglichkeiten für städtebauliche Experimente bieten. Wohnbaugenossenschaften nehmen die Herausforderung an. Bahnbrachen, deren künftige Nutzung noch unklar ist, bieten sich als attraktive Verbindungen zwischen SBB-Immobilien und nahen Wohnquartieren an.
Welche Ideen stecken hinter dieser aufgetürmten, modularen Vielfalt des Wohnens? Ein Gespräch mit dem Architekten Claude Schelling zeigt die Hintergründe der Entwurfsidee für die Gartensiedlung Furttal.
Bezahlbarer Wohnraum und herausragende Architektur widersprechen sich oft. Nicht so in Bremen, wo die grösste Wohnungsbaugenossenschaft der Stadt auf flexible, modulare und zeitgemässe Gebäude setzt.
Wie vielerorts ist der Wohnungsmarkt auch in Lausanne angespannt – was insbesondere Menschen in prekären Wohnsituationen zu schaffen macht. Deshalb liess der städtische Sozialdienst vom Architekturbüro Kunik de Morsier das innovative Wohnbauprojekt «Le Patio» umsetzen.