Portrait der Hüttenwartin Manuela Fischer

Kleinere Zimmer statt Massenschläge

Reto Westermann

Die Ansprüche an den Komfort in den Berghütten des SAC haben sich in den letzten Jahren verändert. Modulart.ch sprach mit Manuela Fischer von der Cavardiras-Hütte darüber, wie der Hüttenbetrieb vor dreissig Jahren aussah und was sich die Gäste heute wünschen.

Ansicht Revier Lodge

Schlafbox mit Aussicht und W-Lan

Marion Elmer

Man mixe Berghüttenromantik mit dem Freiheitsgefühl beim Campen und der Funktionalität einer Schiffskajüte – und erhalte günstige, schlichte Logierzimmer aus einem Guss. Die 96 Schlafboxen der Revier Mountain Lodge wurden fixfertig ausgestattet angeliefert und in kürzester Zeit auf- und nebeneinandergestapelt.

Der magische bündner Würfel

Tamas Kiss

Im Rätoromanischen bedeutet «Quadrin» «einfacher, kleiner Würfel». Für das renommierte Savogniner Holzbauunternehmen Uffer AG ist er aber viel mehr als das – ein Traumerfüller, Problemlöser und Möglichmacher für die unterschiedlichsten Aufgabenstellungen.

Analogie zur Autoherstellung

Reto Westermann

Im Automobilbau ist die modulare Produktion Alltag. Für das firmeneigene Hotel im österreichischen Tirol wünschte sich BMW deshalb ein vergleichbares Vorgehen. Obwohl bereits vor fast zehn Jahren erbaut, gilt das so realisierte Hotelgebäude heute noch als Vorbild für hochwertige Grossmodulbauten.

Rote Holzbox

Die rote Holzbox

Reto Westermann

Mit seiner feuerroten Holzfassade setzt das Ferienhaus aus der Feder des Architekten Felipe Assadi im chilenischen San José de Maípo einen Kontrast zum Grün des Tals. Das schlichte Gebäude in Modulbauweise soll künftig auch andernorts gebaut werden – auf Wunsch in einer grösseren Ausführung.

Eine extrem reizende Hütte

Sue Lüthi

Auf dem Kanin in Slowenien setzten die Ofis Architekten ein waghalsiges Stück Architektur ab. Es soll den extremen Bedingungen des Gebirges standhalten. Das Biwak ist ein Experiment für die Stadtmenschen und ein Anziehungspunkt für Bergsteiger.

Holz, Hotel, Hochhaus

Roderick Hönig

Der Tourismus in den Schweizer Bergen steht unter Druck. Einige grosse Hotels wählen die Flucht nach vorn und bauen aus, um mehr Gäste und Zielgruppen zu erreichen. So auch das Grand Hotel Terrace Engelberg. Derzeit verfügt es über rund 170 Zimmer verteilt auf einen Alt‐ und einen Erweiterungsbau.

Alpenerlebnis der anderen Art

Sue Lüthi

Als regionales Tourismusprojekt bot das Gasthaus Alpenrose externe Berglodges an. Die geschmackvoll eingerichteten Häuschen standen an atemberaubenden Orten im Gadmental am Sustenpass. Wie entstand das Projekt und warum musste der Versuch nach sieben Jahren abgebrochen werden? Simon Hehl vom Architekturbüro Pawlik+Wiedmer in Bern gibt Antwort.

Zu Gast auf dem Berg

Sue Lüthi

Im Dorf Gadmen erweiterte die Alpenrose ihr Gasthaus mit Berglodges. Die Unterkünfte stehen an verschiedenen Orten auf der Alp. Die Abgeschiedenheit an spektakulären Orten ist für die Gäste reizvoll, für den Hotelier aber aufwendig, obwohl die Häuschen autark konzipiert sind.

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Modulare Konzepte im Tourismus

Sue Lüthi

Eignen sich zum Neubau oder zur Erweiterung von Hotels modulare Konzepte? Dieser Frage ging die Modulart-Redaktion nach und fand unterschiedliche Ansätze. Wenige davon sind in der Schweiz bereits umgesetzt, zum Beispiel der Expo-Sleeper oder die Bever Lodge. Eine Reise von Moskau über Hongkong bis Japan.