Modulbauten haben eine Kreislauf-DNA

Reto Westermann

Rund ein Viertel des CO2-Ausstosses wird hierzulande durch das Bauen verursacht. Durch eine zirkuläre statt lineare Nutzung von Rohstoffen und Bauteilen liesse sich dieser Anteil markant senken. Richtig geplant und konstruiert können Holzmodulbauten ein Teil der Lösung sein.

Der erste «Modular-W» ist bezogen

Reto Westermann

Schulraum ist in der Stadt Winterthur knapp und wird es auch künftig sein. Abhilfe schaffen sollen unter anderem schnell realisierbare Schulbauten aus vorgefertigten Holzmodulen. «Modular-W» heisst die neue Generation der Winterthurer Schulpavillons. Entworfen wurden sie von Bauart-Architekten basierend auf den bewährten Schulmodulbauten, wie sie unter anderem schon in Bern-Brünnen stehen.

Kurze Verweildauer – langes Leben

Reto Westermann

Modulbauten werden zwar oft als Provisorien genutzt, stehen aber bezüglich Bauqualität vor Ort erstellten Holz- oder Massivbauten in nichts nach. Deshalb können sie mehrfach an neue Standorte gezügelt werden. Eine nachhaltige Lösung, die immer öfter zur Anwendung kommt.

Pioniergeist einer Pavillonschule

Lucia Gratz

Der Berner Westen gehört den Grand Ensembles. Ihr Bau setzte in den 1960er Jahre neue städtebauliche Massstäbe. Auf die Wohnkolosse folgten zügig Schulen und Kindergärten und was die Planung zu wenig vorgesehen hatte, glichen hochwertige Provisorien aus – so auch in Bern-Brünnen. Heute formiert sich das Schulensemble neu, doch sein Pioniergeist bleibt.

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Tsüri by bike

Marion Elmer

Dank der Velo-Route einer einheimischen Allwetter-Radlerin und den ausgewählten, meist modularen Bauten ist diese Tour auch für Zürich-Skeptiker ein Genuss.

Im Westen viel Neues

Reto Westermann

Was westlich von Bern gebaut wird, findet in der Deutschschweiz oft wenig Beachtung. Das gilt auch für Modul- und Systembauten. Modulart nimmt seine Leserschaft deshalb auf eine zweitägige Tour per Bahn, Bus und zu Fuss in den Westen unseres Landes mit.