- Modularer Wohnungsbau
Löst Berlin so die Wohnungskrise?
Jährlich 16 000 neue Wohnungen müssten in Berlin bis 2030 entstehen, um die aktuelle Wohnungskrise zu bewältigen.
Jährlich 16 000 neue Wohnungen müssten in Berlin bis 2030 entstehen, um die aktuelle Wohnungskrise zu bewältigen.
Bis zum 4. April 2026 zeigt der Werkraum in Andelsbuch unter dem Titel «Unplugged – die Kraft der Holzverbindungen» 180 Holzverbindungen – in Zeiten des Re-use von Bauteilen topaktuell!
Vorfertigung wirkt simpel, doch echte Industrialisierung verändert Architektur grundlegend. Prof. Débora Mesa Molina von der ETH über Missverständnisse, Potenziale und Zukunftschancen.
Ende 2021 lancierte die Stadt Genf eine Ausschreibung, um an mehreren Standorten rasch neue Schulbauten zu errichten. Nur ein modulares Holzbausystem war in der Lage, die Anforderungen zu erfüllen.
Ein Kurzfilm stellt den neuen modularen Pavillon von Chavannes-près-Renens vor. Dieser dient während den nächsten acht Jahren als Ausweichstandort für bestehende Schulanlagen, die saniert werden müssen.
In Uster wurden aus wiederverwendeten Containern und Bauteilen attraktive Räume für das Provisorium der Kantonsschule geschaffen. Sogar Betonplatten aus einem Tunnelbau fanden einen erneuten Einsatz.
Das Institut für Infektionskrankheiten in Bern braucht dringend mehr Platz. Bis der Neubau bereitsteht, erweitert ein zusätzliches, auf den bestehenden Pavillon aufgestocktes Geschoss aus Holzmodulen die Kapazität.
Ein gelungenes Beispiel, wie man mittels Aufstockungen gegen die Wohnungsnot vorgehen kann, steht in Frankfurt am Main. Indem ein Teil der Platensiedlung aus den 1950er-Jahren um zwei Geschosse aufgestockt und mit Kopfbauten erweitert wurde, entstanden auf einen Schlag knapp 700 zusätzliche Wohnungen.
Aufstockungen mit Holz haben es in sich: Sie sind leicht, haben dank Vorfabrikation kurze Bauzeiten und eine gute Ökobilanz. Das Praxis-Handbuch hält neben diesen Einsichten auch viel detailliertes Wissen und Beispiele aus der Praxis bereit.
Emixi Architectes ist ein junges Architekturbüro aus Lausanne, das in einem Bruchteil von Zeit einen temporären Schulpavillon entworfen und realisiert hat, dessen modulare Systematik durch den heiteren Ausdruck in der Gestaltung vollendet wird.
An der Technischen Universität Braunschweig haben die Architekten Gustav Düsing und Axel Hacke einen innovativen zweigeschossigen Pavillon entwickelt, der Studierenden optimale Arbeitsplätze bietet.