- Aufgefallen
Löst Berlin so die Wohnungskrise?
Jährlich 16 000 neue Wohnungen müssten in Berlin bis 2030 entstehen, um die aktuelle Wohnungskrise zu bewältigen.
Jährlich 16 000 neue Wohnungen müssten in Berlin bis 2030 entstehen, um die aktuelle Wohnungskrise zu bewältigen.
Mit ihren hohen CO₂-Emissionen stehen Baumaterialien wie Beton und Stahl zunehmend in der Kritik. Eine vielversprechende Alternative sind Pflanzenbaustoffe, wie auch eine kürzlich erschienene Publikation zeigt.
Zeit für einen erneuten Blick auf das preisgekrönte, innovative, Holzbauprojekt in Heidelberg, welches bereits vor sechs Jahren auf dieser Plattform diskutiert wurde.
In Uster wurden aus wiederverwendeten Containern und Bauteilen attraktive Räume für das Provisorium der Kantonsschule geschaffen. Sogar Betonplatten aus einem Tunnelbau fanden einen erneuten Einsatz.
Der Parkschulcampus der Kantonsschule Uster wurde 2024 um zwei zusätzliche Gebäude erweitert. Dank dem Re-Use-Bauen konnten 488 Tonnen CO2 eingespart werden.
Ein gelungenes Beispiel, wie man mittels Aufstockungen gegen die Wohnungsnot vorgehen kann, steht in Frankfurt am Main. Indem ein Teil der Platensiedlung aus den 1950er-Jahren um zwei Geschosse aufgestockt und mit Kopfbauten erweitert wurde, entstanden auf einen Schlag knapp 700 zusätzliche Wohnungen.
Aufstockungen mit Holz haben es in sich: Sie sind leicht, haben dank Vorfabrikation kurze Bauzeiten und eine gute Ökobilanz. Das Praxis-Handbuch hält neben diesen Einsichten auch viel detailliertes Wissen und Beispiele aus der Praxis bereit.
Mit ihrem sechsgeschossigen Holzelementbau in Cornellà im Grossraum Barcelona setzen Peris + Toral Arquitectes einen neuen Standard im nachhaltigen, sozialen Wohnungsbau. Das Büro erhielt 2024 für dieses Projekt den internationalen Preis des Royal Institute of British Architects (RIBA).
Während die renommierte Kunsthalle Tallinn renoviert wird, lockt ein temporärer Ausstellungspavillon Kunstinteressierte in die Peripherie der Stadt. Er soll auch einen Dialog zwischen den verschiedenen Teilen der Bevölkerung anstossen. Für ihr Engagement als visionäre kulturelle Brückenbauerin erhält die Kunsthalle Tallinn den Prix Kunst und Ethik.
Für ihren visionären kulturellen Brückenschlag erhielt die Kunsthalle Tallinn Mitte November 2024 den Prix Kunst und Ethik 2024. Anlässlich der Preisverleihung sprach Modulart mit Paul Aguraiuja, dem Direktor der Kunsthalle Tallinn, und dem Künstler George Steinmann, der den Preis vergibt.
Auch die vierte, aktualisierte Auflage von «Holzbau mit System» überzeugt mit ihrer Aktualität und Relevanz. Neu hinzugefügt wurde unter anderem ein Kapitel zum Raummodulbau, in welches viel praktisches Wissen eingeflossen ist.