Wie ist das Verena-Huber-Regal zu euch gekommen?

E. und M. Westermann: In unserer ersten Wohnung, in Davos, hatten wir nur zwei sogenannte Bücherkanäle an der Wand, die bald einmal zu wenig Platz für die immer wieder hinzukommenden Bücher boten. Wir nahmen uns vor, bei einem Umzug in eine andere Wohnung mit einem variablen, ausbaufähigen Regal zu beginnen. Und so kauften wir 1971 das Verena-Huber-Regal.

Wie oft hat sich das Möbel neuen Ansprüchen und Nutzungen angepasst?

EW+MW: In Davos wechselten wir noch zweimal die Wohnung. Jedes Mal konnten wir das Regal den jeweiligen Bedürfnissen anpassen. Wir bauten das Regal um, oder kauften weitere Teile hinzu. Uns gefiel, dass man es beliebig verändern kann. Auch 1993, nach unserem Umzug ins Unterland, war es wieder von grossem Vorteil, das Regal den neuen Gegebenheiten anpassen zu können. Nachdem wir 2005 nach Zürich umgezogen waren, fehlten uns einige Teile zum Ausbauen, die wir aber auch nach so langer Zeit immer noch problemlos hinzukaufen konnten.

Was hat sich beim Regal bewährt, was nicht?

EW+MW: Wir sind auch heute noch, nach so vielen Jahren, mit der Qualität des Materials und der Technik, mit der man dieses Regal schnell auf- und wieder abbauen kann, sehr zufrieden.

Würdet ihr es immer noch kaufen? 

EW+MW: Auf jeden Fall! Leider ist es aber nicht mehr erhältlich.

1980
2020
2020

Über das Regal Verena-Huber

Verena Huber (1938) ist Innenarchitektin VSI / SWB. Bis 2001 führte sie ein eigenes Büro in Zürich, unterrichtete an der ZHAW in Winterthur. Sie entwickelte eigene Möbelsysteme und ist Verfasserin zahlreicher Artikel zu Fragen von Design, Innenarchitektur und Wohnen, unter anderem 1973–1975 als Redaktionsmitglied der Zeitschrift «Werk, Bauen und Wohnen» .

Details zum schlichten Regalsystem geben die Prospekte aus den Jahren 1981 und 1991.

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